SEVERINS-VIERTEL/SÜD-STADT

Hier ist der Kölsch-Rocker Wolfgang Niedecken zu Hause, und mit ihm in die Jahre gekommene Ex-Hausbesetzer und grün-alternative Akademiker, Künstler, Dichter, kölsche Arbeiterfamilien und türkische Gemüsehändler. Die Kneipe Früh em Veedel heißt im Volksmund „Invalidendom“, weil sich hier nach dem Ersten Weltkrieg die Kriegsveteranen trafen. Wenn Sie den Straßenkameval in seiner urtümlichen und unverfälschten Form erleben wollen, dann kommen Sie an Weiberfastnacht zum Plätzchen An der Eiche [118 A2] * oder einen Block weiter zum Severinskirchplatz [118 A2]

BAYENTURM [118 B2]

Mit diesem Turm und seinen achteckigen gotischen Obergeschossen begann die mittelalterliche Stadtmauer, die sich halbkreisförmig bis zur Weckschnapp im Norden um die Stadt zog. Wird heute als Frauen-Me- dia-Turm genutzt., d.h. als Informations- und Dokumentationszentrum zur Geschichte der Emanzipation. Am Bayenturm \ www.frauenmedia turm.de \ U 6, 15, 17: Ubierring

BOTTMÜHLE [118 B3]

Der 1587 gebaute Turm diente als Weinmühle. Die Qualität des hier angebauten Weines ließ aber wohl zu wünschen übrig: Man beurteilte ihn ziemlich eindeutig als „suure Hungk“ (saurer Hund). Severinswall \ U 6, 15, 17: Ubierring

DEUTSCHES SPORT- UND OLYMPIAMUSEUM [111 F5]

Zu den Exponaten gehören ein von Boris Becker eigenhändig zertrümmerter Tennisschläger und die Schuhe des Formel-l-Weltmeisters Michael Schumacher. Selber Sport treiben können Sie hier auch: an einem Sandsack für Boxer, auf einem Fahrrad im Windkanal oder oben auf dem Dach, wo sich Kölns höchstgelegener Fußballplatz befindet. Di-Fr 10- 18, Sa, So 11-19 Uhr \ Rheinauhafen 1 | Eintritt 5 Euro | Führungen flir Gruppen Tel. 33 60 90 | www.sport museum.info \U 1, 2, 7, 9: Heumarkt | U 3, 4: Severinstraße

koeln-deutsches-sport-olympia-museum

Deutsches Sport & Olympia Museum

RAUTENSTRAUCH-JOEST- MUSEUM FÜR VÖLKERKUNDE [118 B2]

Das einzige Völkerkundemuseum in Nordrhein-Westfalen bezieht 2008 einen Neubau am Neumarkt. Der Naturwissenschaftler und Weltreisende Wilhelm Joest (1852-1897) hinterließ eine Sammlung von Ethnogra- fica. Die Afrika-Abteilung umfasst 13 000 Skulpturen, Masken und Ritualobjekte. Daneben gibt es Ägypti- aca und Exponate aus dem pazifischen Raum, Indonesien und Altamerika zu sehen. Di-Fr 10-16, Sa, So 11-16 Uhr | Ubierring 45 j Eintritt 5 Euro | wwww.museenkoeln.de | U 6, 15, 16, 17: Ubierring

HEINAUHAFEN [111 F5-6]

Bis auf einen kleinen Yachthafen wird das Areal des einstigen Preußischen See- und Zollhafen heute von Museen, Galerien und anderen hafenfremden Nutzern geprägt. Der Biergarten der Hafenterrasse am Malakoffturm (1855) ermöglicht einen schönen Ausblick auf die alte Drehbrücke und das Schokoladenmuseum. Die Wurstbude erkennen Sie bestimmt als eine der Kulissen aus den „Tatort“-Folgen wieder. Holzmarkt \ Busse 132, 133, U 3, 4: Severinstr.

SEVERINSTORBURG [118 A3]

Das südliche Pendant zum Eigelsteintor. Hier wird an Weiberfastnacht gegen 13.30 Uhr „Dat Spill vun Jan un Griet“ aufgeführt, eine Legende über den Reitergeneral Jan von Werth. Chlodwigplatz \ Bahnen und Busse: Chlodwigplatz

ST. GEORG [111 E5]

Die einzige erhaltene romanische Säulenbasilika im Rheinland (11. Jh.). Sehenswert sind die Nachbildung des Georg-Kruzifixes und das Gabelkruzifix aus dem 14. Jh. Tgl. 8- 18 Uhr | Georgsplatz 17 \ www. romanische-kirchen-koeln.de \ U 3, 4: Severinstraße

ST. SEVERIN [118 A2]

Dem Bischof Severin wird der Bau einer ersten Kirche an dieser Stelle im 4. Jh. zugeschrieben. Der 948 vollendete Nachfolgebau ist im 14./15. Jh. umgestaltet worden. Mo- Sa 9-18, So 9-12 u. 15-17.30 Uhr \ Im Ferkulum 29 \ www.romanische- kirchen-koeln.de \ Bahnen und Busse: Chlodwigplatz

ULREPFORTE [117 F2]

An dieser Stelle ist ein Teil der mittelalterlichen Stadtmauer erhalten geblieben. Die Ulrepforte und der benachbarte Sachsenturm sind heute Sitz von Karnevalsgesellschaften. An der Mauer sehen Sie eine Relieftafel: Sie wurde schon 1360 abgebracht und gilt als das älteste profane Denkmal Deutschlands. Die Inschrift erinnert an die Abwehr eines Überfalls, den der Erzbischof 1268 gegen die Kölner Bürgerschaft unternommen hatte. Sachsenring \ Bahnen und Busse: Ulrepforte

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EIGELSTEIN VIERTEL

Ecken am Bahndamm dienen schon mal als Drehortkulisse für eine „Tatort“-Folge.
> Kölsch und Kebap, Kaschemmen und Gourmetlokale, kölsche Brauhäuser und Szene-Bistros existieren hier friedlich nebeneinander. Manche düsteren

BASTEI [1UB3]

Vor der 1880 abgerissenen mittelalterlichen Stadtmauer lag ab 1891 ein preußisches Befestigungswerk. Die Bastei wurde 1927 umgebaut und hat im oberen Bereich eine Auswölbung von 8 m zum Rhein hin. Konrad- Adenauer-Ufer 80 \ Bahnen und Busse: Breslauer Platz

EIGELSTEINTORBURG [1UA3]

Das nördliche Stadttor Richtung Neuss hieß Adlerpforte, in der französischen Besatzungszeit (1794— 1814) Porte d’Aigle, phonetisch dann zu „Eigel“ eingedeutscht. Wer im Ersten Weltkrieg seinen Trauring zum Einschmelzen spendete, durfte einen Nagel in die hölzerne Skulptur des „Kölsche Boor“ (Kölner Bauer) schlagen, der die Wehrhaftigkeit der Stadt verkörperte. Am linken Turm sehen Sie an jener Stelle heute ein steinernes Relief dieses mittelalterlichen Bauern. Die Inschrift belegt, dass er in späteren Epochen zum Symbol der Reichstreue umgedeutet wurde: „Halt fass am Rieh do kölsche Boor, loss et nit fall ov söös ov soor“ (Halt fest am Reich, du kölscher Bauer, lass es nicht fallen, ob die Zeiten süß oder sauer sind). In der rechten Turmnische hängen zum Gedenken an die Toten der „MS Cölln“ im Ersten Weltkrieg die Reste eines hölzernen Rettungsbootes. Eigelstein | Bahnen und Busse: Ebertplatz

Eigelstein Torburg bei Nacht

Eigelstein Torburg bei Nacht

GEREONSMÜHLENTURM [113 EA]

An dieser Stelle des Gereonswalls steht ein Originalteil der mittelalterlichen Stadtmauer. Der Mühlenturm wird für Partys genutzt. Gereonswall | Bahnen und Busse: Hansaring

ST. KUNIBERT [114 B4]

Kunibert wurde um 620 Bischof in Köln. Die 1247 geweihte Kirche im staufischen Stil schließt zeitlich das Ensemble der romanischen Kirchen ab. So 15-18 Uhr \ Kunibertskloster 6 | www.romanische-kirchen-koeln.de | Bahnen und Busse: Breslauer Platz

ST. URSULA [113 F4]

Die elf schwarzen Flammen im Kölner Wappen stehen für die britische Königstochter Ursula und ihr Ge- folge von elftausend Jungfrauen. Der Legende nach sind sie von den Hunnen hingemetzelt worden, als diese Köln belagerten. In der Goldenen Kammer werden die Gebeine der Hl. Ursula und andere Reliquien aufbewahrt. Mo-Sa 10-12 u. 15-17 Uhr, Führungen durch die Goldene Kammer nach Vereinbarung: Tel. 13 34 00 | Ursulaplatz 24 \ www.romanische- kirchen-koeln.de \ Bahnen und Busse: Dom/Hbf

WECKSCHNAPP [1UB3]

Das Türmchen diente im Mittelalter als Sladtgefangnis. Wenn die Insas- sen etwas essen wollten, mussten sie nach einer „Weck schnappen“, die man an einer Schnur herunter baumeln ließ. Konrad-Adenauer-Ufer \ www.giselmut.de/die weckschnapp, htm | Bahnen und Busse: Ebertplatz

WEIDENGASSE [1UA3-4]

Das lebendig-bunte Nebeneinander von skurrilen Trödelläden, orientalischen Gemüsegeschäften, Lamm- Metzgereien und Imbissen müssen Sie gesehen haben! Bahnen und Busse: Ebertplatz oder Breslauer Platz

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DEUTZ

> Messe, Kölnarena, Verwaltungsrathaus, das Triangle-Gebäude des Landschaftsverbands Rheinland und die neu gebauten Hotels setzen in diesem Stadtteil bauliche Akzente. An der Stelle der heutigen Deutzer Brücke hatten die Römer bereits um das Jahr 310 eine Pontonbrücke aus Holz installiert. Zu ihrer Sicherung errichteten sie am rechten Rheinufer das Kastell Divitia. 1888 wurde Deutz nach Köln eingemeindet. Machen Sie sich auf den Weg an ans andere Rheinufer: Von der Deutzer Seite aus haben Sie den besten Panoramablick auf den Dom und die Altstadt.

COLOGNE BEACH CLUB KM 689 -Mi. ►► [1U B4]

„Dä einzige Strandclub met Blick op dä Dom“ singen die Paveier, eine kölsche Band. Unterhalb des Tanzbrunnens relaxen Sie auf weichem Sand wie am Meer. Die Liegen sind kostenlos bei einem Mindestverzehr von 4 Euro. Mai bis Sept. tgl. 12-1 Uhr | Rheinpark \ Eintritt frei \ www.km689.rhein-terrassen.de Bahnen und Busse: Deutz/Messe

Beach Club

Beach Club

KÖLNARENA [115 D5]

Deutschlands größte Veranstaltungshalle für Konzerte, Sport, Shows und Partys. Willy-Brandt-Platz 3 \ Ticket-Hotline 0221-80 20 oder 28 01 \ www.koelnarena.de | U 1, 3, 4, 8, 9 Bf. Deutz/Kölnarena

O KÖLN TRIANGLE [1UB-C5]

Der Aufzug braucht nur eine halbe Minute bis in die 28. Etage. Dann führen 29 Stufen auf die Aussichtsplattform in 103 m Höhe. Ein 360- Grad-Rundgang bietet bei klarem Wetter eine Aussicht bis weit ins Ber- gische Land und auf den Höhenzug des Vorgebirges. Tgl. 9-22 Uhr \ Otto- platz 1 | Eintritt 3 Euro \ www.koeln- triangle.de \ Bahnen und Busse: Bf. Deutz/Messe

RHEINPARK [1UC3-4]

Der Park erhielt seine heutige Form zur Bundesgartenschau 1957. Auf ur-banes Publikum treffen Sie an den Rheinterrassen und direkt daneben am Cologne Beach Club km 689. Am Nordende sind die Claudius-Thermen mit 30 Grad heißem Wasser. Von hier aus können Sie auch mit der Seilbahn zum Zoo auf der anderen Seite fahren. Seilbahn April-Okt. tgl. 10-17.45 Uhr | 4 Euro \ www.koel ner-seilbahn.de \ Bahnen und Busse: Bf. Deutz/Messe

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ZENTRUM

„Ich fahre in die Stadt” sagen die Alteingesessenen in Nippes und Ehrenfetd noch heute, wenn sie tum Einkäufen ins Stadtzentrum fahren. Unter „Zentrum“ versteht man das mittelalterliche Köln zwischen Rhein und Ringen. Es wird kreuzförmig durch zwei Achsen geteilt: Die römische Heerstraße von Bonn nach Neuss verläuft zwischen Eigelsteintor und Severinstor von Norden nach Süden. Hahnenstraße, Neumarkt und Schildergasse bilden die Ost-West- Achse. Auf der Schildergasse waren im Mittelalter die Schildermaler ansässig.

ANTONITERKIRCHE [111 DA]

Der gotische Bau von 1384 wurde auf Geheiß Napoleons I. 1802 den Protestanten überlassen, als erste evangelische Kirche Kölns. Eine besondere Sehenswürdigkeit ist in der nördlichen Seitennische Emst Barlachs „Schwebender Engel“ zum Gedenken an die Toten der Weltkriege Mo-Fr 11-19.30, Sa 11-17, So 9.30-19 Uhr \ Schildergasse 57 \ www.antonitercitykirche.de \ Bahnen und Busse: Neumarkt

Antoniterkirche, Köln

Antoniterkirche, Köln

EHRENSTRASSE [110A-B3]

Zwar sind in letzter Zeit – wie ins so vielen Städten – eine ganze Reihe von kleinen, schrägen Boutiquen neuen Läden mit dem Sortiment von großen Markenketten gewichen, aber dennoch gilt die Ehrenstraße mit ihren Szene-Bistros weiterhin als hip.

Vor allem an Samstagen zelebrieren hier nicht nur Cabriolet-Besitzer gerne das „Sehen- und Gesehenwer- den“-Ritual. Bahnen und Busse: Neumarkt/Rudolfplatz/Friesenplatz

EL-DE-HAUS [110 C2] 

Der Keller mit den Gefängniszellen **W ist einer der schrecklichsten Orte der Stadt: In der Nazizeit folterte die Gestapo hier Inhaftierte. Die Wandinschriften dokumentieren die Leiden der Insassen. Oben finden Wechselausstellungen über Köln in der Nazizeit statt. Di-Fr 10-16, Sa, So 11-16 Uhr | Appellhofplatz 23-25 | Eintritt 3,60 Euro, kostenlose Führung jeden 1. Samstag im Monat 14 Uhr, weitere Führungen nach Voranmeldung \ Tel.22 12 63 31 | www.ns-doc.de | Bahnen und Busse: Appellhofplatz

FRIESENSTRASSE ►► [110A-B2]

Am Wochenende fallen zwar gerne Umlandtouristen aus dem Sauerland ins „Klein Köln“ ein, doch in den vielen Cocktailbars geht’s nach wie vor szenig zu. Und an lauen Sommerabenden amüsiert man sich auch gerne mitten auf der Straße. Bahnen und Busse: Friesenplatz

HAHNENTOR [110 A4]

Neben Eigelstein- und Severinstor ist das Hahnentor das dritte erhaltene mittelalterliche Stadttor. Rudolf-platz/An d ’r Hahnepooz \ Bahnen und Busse: Rudolfplatz

KÖLNISCHER KUNSTVEREIN [110 B4]

In dem Ausstellungsraum mit großen Glasflächen an beiden Seiten inszenieren zumeist jüngere Künstler experimentelle Rauminstallationen. Oft wird auch ein Film-Beiprogramm im Kinosaal geboten. Di-Fr 13-19, Sa, So 12-18 Uhr \ Hahnenstr. 6 (Die Brücke) \ Eintritt 4 Euro \ Tel. 21 70 21, | www.koelnischerkunst verein.de \ Bahnen und Busse: Neumarkt

KOLUMBA [111 D3]

Mit dem Umzug in ein neues Gebäude Mitte 2007 hat das frühere Diözesanmuseum auch einen neuen Namen bekommen. Es setzt heute seinen Schwerpunkt auf moderne und zeitgenössische Kunst. Fr-Mi 11-18 Uhr \ Kolumbastr. 2-4 \ www.kolumba.de \ Bahnen und Busse: Dom/Hbf

MUSEUM FÜR ANGEWANDTE KUNST [111 D2]

Eine gut präsentierte Sammlung mit Kunst und Design aus allen Epochen vom Mittelalter bis zur Gegenwart: Der Fundus umfasst u. a. Jugendstilporzellan und Hochzeitskleider aus den 1930er-Jahren, dazu kommen Möbel, Zinn und Fernsehapparate. Di-So 11-17 Uhr, Führungen Mi 11 Uhr, Sa, So 14.30 \ An der Rechtschule | Eintritt 4,20 Euro \ www.mu- seenkoeln.de \ Bahnen und Busse: Dom/Hbf.

RÖMERBRUNNEN [110-111 C-D2]

Franz Brantzky schuf 1915 diesen Brunnen mit der kapitolinischen Wölfin und Relieftafeln mit Motiven aus der römischen Geschichte. Zwi-schen Burgmauer und Komödienstr. \ Bahnen und Busse: Appellhofplatz

RÖMERTURM [110 B2]

Der Eckturm der römischen Stadtmauer mit Mosaik aus Natursteinen ist etwa 50 n. Chr. entstanden. St.Apernstr./Zeughausstr. \ Bahnen und Busse: Appellhofplatz

ST. ANDREAS [111 D2]

Ein staufischer Bau aus der Spätromanik um 1200, der gotische Chor wurde erst 1492 vollendet. In der Krypta ist der Naturwissenschaftler Albertus Magnus begraben. Mo-Fr 7-19.30, Sa, So 8-19 Uhr \ Komödienstr. 4-8 | www.romanische- kirchen-koeln.de \ Bahnen und Busse: Dom/Hbf.

ST. APOSTELN [110 B4]

Hochromanischer Bau (um 1030) mit 66 m hohem Turm. Den Anbau der Werktagskapelle von 1956 schmückt das Apostelnfenster des Bildhauers Ludwig Gies, der auch für den Bonner Bundestag die berühmte Bundesadler-Skulptur entworfen hat. Tgl. 10-13 u. 14-17 Uhr | Apostelnkloster 10 | www.romanische-kirchen-koeln.de \ Bahnen und Busse: Neumarkt

ST. CÄCILIEN [110-111 C-DA]

In dieser romanischen Kirche ist bis 2008 das Schnütgen-Museum mit sakraler Kunst untergebracht. Di-Fr 10-17, Sa, So 11-17 Uhr \ Cäci- lienstr. 29 \ Eintritt 3,20 Euro \ Tel. 22 12 23 10 | www.romanische-kir chen-koeln.de \ Bahnen und Busse: Neumarkt

ST. GEREON [110B1]

Der römische Hauptmann Gereon ‘ war Anführer der thebäischen Legionäre, die vermutlich an dieser Stelle den Märtyrertod erlitten. Gereon ist neben St. Ursula der Kölner Stadtpatron. Der Bau der romanischen Kirche wurde 1191 vollendet. Taufkapelle und südlicher Sakristeiflügel stammen aus dem 13/14. Jh. Im Inneren des zehneckigen Mittelbaus reicht das römische Gemäuer 16 m hoch. Besonderes Highlight ist das Fußbodenmosaik mit Szenen aus dem Leben Davids und Samsons. Mo-Sa 10-12 u. 15-17, So 15-17 Uhr, Krypta Mi 15-17 u. Sa 10-12 Uhr \ Gereonsdriesch 4 | www.romanische-kirchen-koeln.de | U-Bahnen: Christophstr./Mediapark

ST. PANTALEON [110 C6]

Die älteste romanische Kirche in Köln (vermutlich vor 1002). Sie ist die Grabkirche von Erzbischof Bruno und Kaiserin Theophanu. Die ottonische Saalkirche wurde um 1152 zu einer dreischiffigen Basilika mit markantem dreitürmigem Westwerk erweitert. Mo-Sa 9-19, So 12- 18 Uhr \ Am Pantaleonsberg 12 | www. romanische-kirchen-koeln.de \ Bahnen und Busse: Poststraße

ZEUGHAUS/KÖLNISCHES STADTMUSEUM [110 C2]

Seit 1600 war das Zeughaus das Rüs- tungs- und Waffenarsenal der freien Reichsstadt. Heute dokumentiert dort das Stadtmuseum die Geschichte Kölns seit dem Mittelalter. Auf dem Turm steht ein goldenes Flügelauto, eine Skulptur von HA Schult (1989). Di 10-20, Mi-So 10-17 Uhr \ Zeug- hausstr. 1-3 \ Eintritt 4,20 Euro \ Bahnen und Busse: Appellhofplatz

Für mehr Infos: Reiseführer Oberbayern | Ha Long bay tour | Vietnam Kambodscha Rundreisen | Mekong Delta one night tour | tour Ninh Binh  | Circuit vietnam hors de sentiers battus | vietnam cambodge 2 semaines

SEHENS WERTES 4

RÖMISCHES N0RDT0R [111 D-E2]

Am nördlichen Ende der heutigen Domplatte finden Sie die Reste des Römischen Nordtors, einem Teil der römischen Stadtmauer. Hier muss es wohl schon vor 2000 Jahren zugig gewesen sein, weswegen Heinrich Böll vermutete, die römischen Wachsoldaten hätten sich hier immer einen Schnupfen geholt. Trankgasse/Dom- platte | Bahnen und Busse:Dom/Hbf.

Ruine Alt St. Alban

Ruine Alt St. Alban

RUINE ST. ALBAN [111 E3]

Von einer der ältesten Pfarrkirchen sind seit 1945 nur noch Ruinen übrig. Mit der Kopie der Skulptur „Trauem-des Eltempaar“ von Käthe Kollwitz (1931) im Innenhof ist die Ruine heute Gedenkstätte für die Toten der Weltkriege. Quatermarkt 4 \ U 1, 7, 8, 9: Heumarkt

ST. MARIA IM KAPITOL [111 E4]

Bauliches Vorbild für das Gotteshaus ist die Geburtskirche in Bethlehem. Der 1065 geweihte Bau gilt wegen seines Dreikonchenchores und seiner Mischung aus Zentralbau und Langhausbasilika als einzigartig. Als Kuriosum finden sich hier Walrippen aus dem Pleistozän, im Volksmund „Zint Märjens Ripp“ (St. Marias Rippen) genannt. Tgl.10-18 Uhr | Kasinostraße 6 | www.romanische- kirchen-koeln.de \ Bahnen und Busse: Heumarkt

ST. MARIA LYSKIRCHEN [111 F5]

Ein Besuch der Kirche, die 984 zum ersten Mal urkundlich erwähnt wird, lohnt sich auf jeden Fall. Zum einen wegen der über 2 m hohen Holzfigur der Schiffermadonna (um 1420) und zum anderen wegen der wunderschönen Gewölbe und Wandmalereien mit biblischen Szenen. Tgl. 10-18 Uhr \ An Lyskirchen 8 \ www.romani sche-kirchen-koeln.de | Bahnen und Busse: Heumarkt

El TÜNNES UND SCHÄL [111 E3]

Im Auftrag des kölschen Originals Jupp Engels, der auch die benachbarte Schmitz-Säule stiftete, schuf der Bildhauer Ewald Matare das Tünnes-und-Schäl-Denkmal. Die beiden Figuren, ursprünglich Charaktere aus dem Hänneschen-Theater, sind bis heute im Alltag mit ihren Witzen lebendig. Brigittengässchen \ Bahnen und Busse: Dom/Hbf.

EI WALLRAF-RICHARTZ-MUSEUM – FONDATION CORBOUD  [111 E3]

Kunst vom Mittelalter bis zum Impressionismus am Ende des 19. Jhs. ist hier von Etage zu Etage nach Epochen geordnet. Prächtige Goldhintergründe haben etwa die Werke der gotischen Tafelmalerei, in der ausschließlich religiöse Motive festgehalten wurden. In der Abteilung der alt-niederländischen Malerei studieren Sie dann, wie ab dem 15. und 16. Jh. vermehrt weltliche Motive aufgegriffen werden: Stillleben mit glitzerndem Geschirr, Genrebilder mit Kneipen- und Marktszenen, Innenansichten holländischer Wohnstuben und – als besonderes Highlight – Rembrandts Selbstbildnis im Alter (um 1668).

Zu empfehlen ist nicht nur ein weiterer Stopp bei den Vertretern der Romantik und des biedermeierlichen Realismus im 19. Jh., zu den par David Friedrich, Josef Anton Koch, Ferdinand Georg Waldmüller und Carl Spitzweg gehören. Schauen Sie auch bei den dicht gehängten Werken der Impressionisten von Claude Monet bis Lovis Corinth u. a. vorbei. Di 10-20, Mi-Fr 10-18, Sa, So 11-18 Uhr | Martinstr. 39 | Eintritt 9 Euro | www.museenkoeln.de \ Bahnen und Busse: Dom/Hbf. oder Heumarkt

Lesen Sie mehr: Rundreise Oberbayern und Baden, Halong Bucht 3 Tage, Rundreisen Kambodscha Vietnam, Mekong Delta Tour 2 Tage | tour Ninh Binh | Circuit vietnam hors de sentiers battus | vietnam cambodge 2 semaines

SEHENS WERTES 3

Diesem Sammlungsprogramm folgt auch heute die Präsentation der ständigen Ausstellung. Dank einer großzügigen Schenkung der Witwe Irene Ludwig 2001 verfügt das Museum außerdem heute über die drittgrößte Picasso-Sammlung der Welt. In den Projektsälen A/C und D/C mit aktuellen Wechselausstellungen von Künstlern der Gegenwart lohnt auch ein Blick in die Expressionisten-Ab teilung mit Ernst Ludwig Kirchner, Max Beckmann u.a., ebenso eine Betrachtung der Werke aus der Epoche von Fluxus und Nouveau Realisme um 1960 (Annan, Yves Klein, Daniel Spoerri u.a.). Di-Do, Sa, So 10-18 Uhr, jeden 1. Fr im Monat bis 22 Uhr | Bischofsgartenstr. 1 \ Eintritt 7,50 Euro \ www.museum-ludwig. de | Bahnen und Busse: Dom/Hbf.

OSTERMANNBRUNNEN [111 E3]

Willi Ostennann (1876-1936) schrieb Kamevalsschlager wie „Ich mööch ze Foß noh Kölle jon“ oder „Däm Schmitz sing Frau es durchjebrannt“, die bis heute populär sind. Das Brunnendenkmal (1938) zeigt Figuren aus seinen Liedern. Ostermannplatz \ Bahnen und Busse: Heumarkt

Ostermannbrunnen

Ostermannbrunnen

Bl OVERSTOLZENHAUS [111E4]

Mit seinem Stufengiebel ist es das ‘ einzige erhaltene Patrizierhaus im romanischen Stil. Das Haus der Weinhändlerfamilie Overstolz entstand um 1230 und sieht noch heute von außen prächtig aus. Doch im Inneren waren die hohen Räume früher ziemlich zugig und ungemütlich. Rheingasse 8 | Busse 132, 133, U 1, 7, 9: Heumarkt

PRAETORIUM [111 E3]

1953 errichtete man gegenüber dem Historischen Rathaus ein zweites Rathausgebäude, den „Spanischen Bau“. Dabei fanden die Bauarbeiter die Palastanlage des römischen Statthalters, des Praetors. Die Ausgrabungen, darunter ein mannshoher Abwasserkanal, sind im Untergeschoss des Neubaus zu besichtigen. Die Sensation: Der Praetor hatte sich im kalten Germanien sogar eine Fußbodenheizung gegönnt! Di-So 10-17 Uhr | Kleine Budengasse (Seiteneingang Spanischer Bau) | Eintritt 2,50 Euro | Tel. 22 12 23 94 \ www.museenkoeln.de \ Bus 132: Rathaus, Bahnen und Busse: Dom/Hbf.

RATHAUS ★ [111 E3]

1414 war der 61 m hohe spätgotische Rathausturm fertig, und als Ausdruck eines selbstbewussten Bürgertums sollte er vor allem optisch mit den Kirchen der Umgebung konkurrieren. Als drastisches Sinnbild dieses stolzen Bürgersinns streckt an der Rückseite der „Platzjabbeck“ dem Betrachter die Zunge heraus. Die Rathauslaube im Renaissance-Stil stammt aus dem Jahr 1573. Mo, Mi, Do 8-16, Di 8-18, Fr 8-12 Uhr \ Rathausplatz | Bus 132: Rathaus, U- Bahnen: Dom/Hbf.

RÖMISCHE HAFENSTRASSE [111 E2]

Die Römerstraße am Römisch-Germanischen Museum wurde mit originalen Pflastersteinen rekonstruiert. Roncalliplatz Ostseite | Bahnen und Busse: Dom/Hbf.

RÖMISCH-GERMANISCHES MUSEUM [111 E2]

Das wertvollste Exponat des Museums ist das Dionysos-Mosaik. Es stammt aus dem Speisesaal einer römischen Villa des 4. Jhs. Beim Weltwirtschaftsgipfel 1999 tafelten die Mächtigen der Welt auf dem Kunstwerk, das von einer schweren Glasplatte geschützt wurde. Leider wurde das Mosaik durch Splitter schwer beschädigt, als 2007 bei einem Orkan ein abgerissener Holzbalken die Panzerglasscheibe des Museums durchbrach. Ein anderes markantes Monument ist das Grabmal des Veteranen Poblicius (um 40 n. Chr.). Nehmen Sie sich ruhig Zeit zur Betrachtung der vielen interessanten archäologischen Fundstücke aus Kölns römischer Gründungzeit. Di-So 10-17 Uhr | Roncalliplatz 4 \ Eintritt 5 Euro | www.museenkoeln.de \ Bahnen und Busse: Dom/Hbf.

Sehen Sie mehr: Reiseführer Oberbayern | Rundreise Vietnam | 3 Tagestour Halong Bucht | Rundreisen Vietnam und Kambodscha | 2 day Mekong Delta tours Vietnam | tour Ninh BinhCircuit vietnam hors de sentiers battus | vietnam cambodge 2 semaines

SEHENS WERTES 2

Etwa eine halbe Stunde dauert es, bis Sie den Aufstieg auf den Domturm mit 509 Stufen bewältigt haben. Im eisernen Glockenstuhl können Sie dann verschnaufen und die schwere Petersglocke bewundern, im Volksmund „dä decke Pit- ter“ genannt. Als sie 1923 in Apolda gegossen wurde, war sie mit 24 t die größte läutbare Glocke der Welt. März, April, Okt. tgl. 9-17, Mai- Sept. tgl. 9-18, Nov.-Feb. tgl. 9-16 Uhr | Domkloster 4 \ Eintritt 2 Euro Rings um den Dom wurde 1969 nach Plänen des Architekten Fritz Schaber die Domplatte angelegt. Vor dem Haupteingang des Domes und auf dem Roncalliplatz an der Südseite der Kathedrale entfaltet sich ur- banes Leben: Gaukler, Pflastermaler und der Berufsdemonstrant Walter Hermann buhlen um die Aufmerksamkeit des Publikums. Die Skater will die Stadtverwaltung allerdings demnächst von dem Platz verbannen. An der Ostseite indessen mündet die Domplatte in eine düstere und ver- dreckte Betonorgie. Seit Jahren diskutiert man über deren Abriss, und selbst der Architekt Schaber äußerte in späteren Jahren Selbstkritik über diesen Teil seines Werks.

FASTNACHTSBRUNNEN [111 E3]

Goethe erlebte 1825 den Kölner Karneval und warnte vor allzu großen Ausschweifungen: „Löblich ist ein tolles Streben, wenn es kurz ist und mit Sinn …” Diese Inschrift ziert Georg Grasseggers Brunnen (1913) neben Figuren aus Kölns Folklore: Dazu zählen die Roten Funken als Stadtsoldaten und die „Hillige Mägde un Knäächte“ (heilige Mägde und° Knechte). Sie sind die älteste Tanzgruppe im Karneval. Außerdem sehen Sie eine Figur im „Kluten“- Kostüm, der früheren Tracht der Arbeiter am Rheinhäfen. (Jülichplcitz | www.karneval.de \ Bahnen und Busse: Heumarkt

Gross St. Martin

Gross St. Martin

GROSS ST. MARTIN [111 E-F3]

Auf den Fundamenten römischer Speicherhallen wurde diese Basilika errichtet. Der 1172 geweihte Bau entstand nach einem Brand, der Turm wurde erst 1200 vollendet und war bis zur Fertigstellung des Domes das Wahrzeichen der Stadt. Mo-Fr 10- 12 u. 15-17, Sa 10-12.30 u. 13.30- 17, So 14-16 Uhr \ www.romanische- kirchen-koeln.de | Groß St. Martin 9 | Bahnen und Busse: Dom/Hbf.

Nach dem Kirchenbesuch können Sie ein paar Schritte weiter in den Biergärten am Fischmarkt die Seele baumeln lassen. Zwischen Groß. St. Martin und Rheingarten liegt das langgestreckte Stapelhaus: Im Mittelalter mussten alle Rheinschiffer drei Tage lang vor Köln ankern und ihre Waren im Stapelhaus anbieten. Damit kontrollierten die Kölner Kaufleute den Rheinhandel und sicherten sich in der Historie so manches Monopol. Bahnen und Busse: Heumarkt

GÜRZENICH [111 E3-4]

Die mittelalterlichen Kaiser wurden im 70 km entfernten Aachen gekrönt und machten oft in Köln Station. Zu ihrem Empfang benötigte man ein prächtiges Festhaus, und so beschloss der Rat 1437 den Bau eines Bankett- und Tanzsaals für 4000 Gäste. Die Baukosten lagen bei 80 000 Gulden. Später diente der Bau als Waren- und Lagerhaus. Erst seit dem 19. Jh. wird er wieder als Konzert- und Ballhaus genutzt. Martinstr. 29-31/Quater- markt \ U 1,2, 7, 9: Heumarkt

HEINZELMÄNNCHEN-BRUNNEN [111 E2]

Der Brunnen erinnert an das Märchen von August Kopisch (1836). Es beschreibt, wie die fleißigen Zwerge den faulen und schlafenden Kölnern die Arbeit abnahmen. Doch eine neugierige Schneidersfrau streute Erbsen auf die Treppe, um die Heinzelmännchen endlich einmal zu sehen. Nach-dem sie unter lautem Wehklagen die Treppe hinuntergepurzelt waren, verschwanden sie für immer. In der Symbolik des Märchens repräsentieren die schlafenden Kölner die mittelalterliche Stadt und deren jahrhundertelanges Verharren in den alten Strukturen, die bis 1794 gültig blieben. Erst die napoleonischen Besatzer verpassten Köln um 1800 eine moderne Verwaltung, und die Schneidersfrau stößt ihre Mitbürger in ein neues, modernes Zeitalter der Betriebsamkeit und wirtschaftlichen Prosperität hinein. Am Hof \ Bahnen und Busse: Dom/Hbf.

MIKWE/JUDENBAD [111 E3]

Seit dem 4. Jh. gibt es eine jüdische Gemeinde in Köln – die älteste nördlich der Alpen. Im Mittelalter lebten die Juden im heutigen Rathausviertel. Auf dem Platz sehen Sie unter der Glaskuppel die Reste des Kultbades Mikwe (um 1150). Der Wasserstand war vom Pegel des Rheins abhängig.

Schlüssel nach vorheriger Reservierung Di-So 10-17 Uhr im Praeto-rium abholen | Unter Goldschmied | Bahnen und Busse: Dom/Hbf.

MUSEUM LUDWIG [111 E2]

Das Museum Ludwig gilt als das „Flaggschiff1 unter den Kölner Museen. Es beherbergt den gesamten städtischen Kunstbesitz aus dem- 20. und 21. Jh. Das Sammlerehepaar Irene und Peter Ludwig überließ der Stadt Köln schon 1968 seine Sammlung mit Werken der Pop Art. Später holte Peter Ludwig auch kaum be-kannte Werke der russischen Avantgarde an den Rhein – sie waren seit Stalins Zeiten ins Depot verbannt. In seinen letzten Lebensjahren spürte Ludwig (er starb 1996) in China und Kuba Arbeiten auf, in denen sich die Idee einer „Globalkunst zeigt — Ausdruck des gleichen Lebensgefühls junger Künstlergenerationen in Havanna, Shanghai, Berlin, New York.

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SEHENS WERTES

> Der Dom und die romanischen Kirchen als Weltkulturerbe, die Museen und das Rheinpanorama: Das sind in der offiziellen Besucherstatistik die touristischen Highlights von Köln. Und natürlich der Karneval – der Rosenmontagszug lockt bis zu 1,5 Mio. Zuschauer an den Straßenrand. Die meisten Sehenswürdigkeiten liegen in den Vierteln des Zentrums und sind bequem zu Fuß zu erreichen. Bei Kriegsende 1945 war die Kölner Innenstadt zu 90 Prozent zerstört.

Die originalgetreue Rekonstruktion der romanischen Kirchen und des Rathausturms dauerte bis in die 1980er-Jahre. Wundern Sie sich allerdings nicht, wenn Sie am Rathausturm schon wieder ein Gerüst sehen: Bereits nach zwanzig Jahren müssen die Figuren an der Fassade restauriert oder erneuert werden.

Neben der Altstadt existiert auch das moderne Köln: Nach 1980 entstand der „Dom/Rhein-Komplex“ mit dem Museum Ludwig und dem Rheingarten. Am westlichen Rand der Innenstadt wurde nach 1990 der Mediapark errichtet, und in unseren Tagen bekommt der alte Rheinau- hafen ein neues Gesicht. Doch zwischen Eigelstein- und Severinstor stoßen Sie gleichzeitig an jeder Ecke immer wieder auf Zeugnisse aus 2000 Jahren: römische Ausgrabungen, Spuren des Mittelalters und aus der Frühzeit der Industriekultur.
Es sind Zeugnisse eines stolzen und selbstbewussten Bürgersinns, dem die Kölner auch ihre Museen verdanken: Seit der Kanonikus Ferdinand Franz Wallraf (1748-1824) so manches an Kirchenschätzen rettete, was sonst um 1800 in der Zeit der na- poleonischen Säkularisierung vernichtet worden wäre, haben Kölner Bürger immer wieder Kunstsammlungen zusammengetragen und der Öffentlichkeit gestiftet.

ALTSTADT

Im Zweiten Weltkrieg wurde das Viertel rund um Groß St. Martin restlos zerstört. Originalgetreu verlief der Wiederaufbau nicht: Die winkligen Altstadtgassen waren nämlich bereits in den 1930er-Jahren gründlich saniert worden. In den Siebzigern förderten die Stadtoberen die Entwicklung zum Kneipenviertel – als Pendant zur Düsseldorfer Altstadt mit ihrer angeblich „längsten Theke der Welt“.

Kölns Altstadt am Abend

Kölns Altstadt am Abend

HALTER MARKT .Ü«. [111 E3]

Trotz des U-Bahn-Baus haben Sie von den Cafe-Terrassen aus einen schönen Ausblick auf das Rathaus, den Jan-von-Werth-Brunnen und die „Hüsjer bunt om Aldermaat“ (Häuschen bunt am Alter Markt), wie sie in einem volkstümlichen Schlager besungen werden. Unter der Dachrinne des Hauses Nr. 24 streckt Ihnen die Figur des „Kallendressers“ (Dachrinnenscheißer) das nackte Gesäß entgegen. Der Kabarettist Jürgen Becker versichert aber, bei der Verrichtung der Notdurft schone der Kallendresser die Teller der Touristen.

Der Jan-von-Werth-Brunnen geht auf eine Sage zurück: Jan von Werth war ein Bauernbursche, der der Magd Griet nicht fein genug war. Als er am Ende des Dreißigjährigen Krieges als stolzer Reitergeneral in seine Heimatstadt zurückkam, saß Griet als Blumenfrau am Stadttor und musste nun bedauern, ihn nicht geheiratet zu haben. Der Brunnen stammt aus dem Jahre 1884. Bahnen und Busse: Dom/Hbf oder Heumarkt

DOM [111 E2]

Die Legenden um St. Gereon und St. Ursula begründeten im frühen Mittelalter den Ruf des „hillige Kölle“ (heiliges Köln) als Pilgermetropole. 1164 gelangten aus Mailand die Gebeine der Heiligen Drei Könige nach Köln, für die man einen Schrein anfertigte. 1215 war dieses Meisterwerk mittelalterlicher Goldschmiedekunst vollendet, für das es dann natürlich auch einer angemessenen Kathedrale bedurfte. 1248 erfolgte die Grundsteinlegung. Meister Gerhard, der erste Dombaumeister, favorisierte den hochgotischen Stil französischer Krönungskirchen. Doch der Dom wurde nicht fertig – 1560 stellte man die Bauarbeiten ein, wegen der Pest und des wirtschaftlichen Niedergangs der Stadt.

Ausgerechnet die protestantischen Preußen vollendeten den Dom 1880. Sie vereinnahmten ihn politisch, indem sie ihn als nationales Kulturbollwerk feierten. Immerhin war der Dom zum Zeitpunkt seiner Fertigstellung das höchste Bauwerk der Welt.

Die bunten Glasfenster sollten das Kircheninnere in ein mystisches Licht tauchen und so eine vergeistigte Atmosphäre schaffen. Daher lösten die Baumeister die festen Wände in große Fensterflächen und in schlankes Maßwerk auf. Am bes-‘ ten besuchen Sie den Dom an einem sonnigen Spätnachmittag, wenn die Sonnenstrahlen die herrliche Glasmalerei des Westfensters zu hellem Leuchten bringen. Die Gnadenmadonna vor dem Dreikönigenaltar im nördlichen Querschiff wird wegen der aufgenähten Votivgaben von dankbaren Gläubigen auch „Schmuckmadonna“ genannt. Die hölzerne Kanzel hinter einem der Vierungspfeiler stammt aus dem Jahre 1544; sie ist die älteste in Köln. In der Vierung steht auch der Thronsitz des Erzbischofs.

Das Gero-Kreuz (um 976) an der Nordseite des Chorumgangs ist eine der ältesten erhaltenen Großplastiken des Mittelalters. Am Ende des Chorumgangs steht der Altar der Stadtpatrone St. Ursula und St. Gereon, Das Altarbild hatte Stefan Lochner ursprünglich für die Ratskapelle gemalt.

Tgl. 6-19.30 Uhr \ Führungen Mo- Sa fl, 12.30, 14, 15.30, So 14, 15.30 Uhr | Preis 5 Euro. Multivision im Cinema-Domforum (gegenüber Westportal): Mo-Sa 12, 13.30, 15, 16.30, So 15, 16.30 Uhr | Eintritt 2 Euro \ www.koelner-dom.de \ Bahnen und Busse: Dom/HbJ.

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EVENTS FESTE & MEHR

> Im Jahr 1400 gab es in Köln 110 Sonn- und Feiertage pro Jahr. Sie boten den Bürgern reichlich Anlässe, ihren Ruf als sinnenfroher Menschenschlag zu begrün-den und zu festigen. Flöhepunkt ist auch heute noch der Karneval. Der Straßenkarneval an Weiberfastnacht (Donnerstag vor Rosenmontag) beginnt Punkt 11.11 Uhr auf dem Alter Markt. Wollen Sie an den tollen Tagen in Ruhe shoppen – vergessen Sie’s. Überall dröhnen Ihnen die Stimmungshits entgegen, bis am Dienstag Punkt 24 Uhr vor den Kneipen eine Strohpuppe (Nubbel) verbrannt wird.

■ FEIERTAGE

1. Jan., Karfreitag, Ostermontag, 1. Mai, Christi Himmelfahrt, Pfingstmontag, Fronleichnam, 3. Okt. (Tag der Deutschen Einheit), 1. Nov. (Allerheiligen), 25. und 26. Dez.

Karfreitag in Köln

Karfreitag in Köln

■ VERANSTALTUNGEN

Januar
Volkssitzung der KO Alt Köllen in einem Zelt auf dem Neumarkt Mitte Januar.
So bunt ist sonst kaum eine Kostümsitzung (www.alt-koellen.de). Alternativ-kabarettistisch geht es auf der Stunksitzung zu. www.stunksitzung.de

Februar
Stroßenkarnevol: Die größten Umzüge sind die Schull- un Veedelszöch am Karnevalssonntag in der Innenstadt und der Rosenmontagszug.

März
Lit.Cologne: Lesungen und Rezitationen im Literaturhaus im Mediapark, in Buchhandlungen, Theatern, Kleinkunstbühnen und Kneipen, www.litcologne.de

April
Art Cologne: 180 Galerien zeigen moderne Kunst in der Koelnmesse.
Infos: Tel. 8210, www.artcologne.de

Mai
Hänneschen-Kirmes: Schminkaktion für Kinder, dazu Karnevalbands auf dem Eisenmarkt, www.haenneschen.de

Juni
Mülheimer Gottestracht: An Fronleichnam fährt eine Prozessionsflotte von Mülheim auf dem Rhein Richtung Dom. Edelweißpirotenfestival: An einem Sonntag Mitte Juni großes Live-Musikfestival im Friedenspark mit Reggae, Folk, Kölsch-Rock etc. www.edelweisspiroten festival.de

Juli
Sommer Köln: Openairkonzerte, Theater, Filme, Kinderprogramm und dazu jeden Sonntag die „Flumba-Schre- bergarten-Tour”. Orte und Termine: www.humba.de,www.sommerkoeln.de Christopher Street Day: Bunt-schrille Parade der Lesben und Schwulen Kölner Lichter: Großes Feuerwerk am Rhein. Nächste Termine: 12. Juli 2008, 11. Juli 2009. www.koelner-lichter.de

August
c/o pop: Das Festival für elektronische Musik findet fünf Tage lang in diversen Kölner Clubs statt, www.c-o-pop.de

September
ln Jahren mit gerader Zahl Digital- und Projektionstechnik auf der Photokino, bei ungeraden Jahreszahlen Fahrrad- und Motorradmesse IFMA (Tel. 82 10).

Oktober
KölnMarathon: 700000 Zuschauer feuern 22000 Läufer an – ein ausgelassenfröhliches Sportfest, www.koeln-maro thon.de
Internationales Köln Comedy Festival: 120 Veranstaltungen voller Spaß.
www.koeln-comedy.de

November
Elfter im Eliten: Eröffnung der Karnevalssession auf dem Heumarkt/Alter Markt.

Dezember
Weihnachtsmarktbuden auf dem Neumarkt, Roncalliplatz, Alter Markt und am Rudolfplatz.
Silvester: Den schönsten Blick aufs Feuerwerk haben Sie von der Deutzer Brücke aus.

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STICH WORTE

ALTERNATIVER KARNEVAL

Im Mittelalter stellten die Narren die strenge Feudalordnung symbolisch auf den Kopf und nahmen sich alle möglichen Freiheiten heraus. Die Funken und Garden des 19. Jhs. veralberten mit Ordensverleihungen die Preußen und deren Militarismus. Später ging dieser anarchisch-sub-versive Charakter im Bürgerkameval allerdings fast völlig verloren. Anders feierten jedoch schon um 1930 die Künstler mit ihren Lumpen- und Scheunenbällen: Dort erschien man nicht im Frack wie bei den Sitzungen der etablierten Bürgergesellschaften, sondern im Lumpenkostüm. Aus diesem Künstlerkameval bildeten sich als lose Gruppe die Ahl Sau (Alte Säue), die noch heute inoffiziell dem Rosenmontagszug voranmarschieren. Statt müder Witze böse satirische Attacken auf die Obrigkeit und den offiziellen Fastelovend: Das ist seit 1984 das Prinzip der alternativen Stunksitzung. Deren Bissigkeit hat bei vielen Jüngeren, die sonst mit „Kölle Alaaf‘ nichts zu tun haben wollen, erst die Begeisterung für die fünfte Jahreszeit geweckt. Alle 40 Vorstellungen sind schon Wochen vorher ausverkauft! Dadurch ließen sich auch andere zu alternativen Sitzungen inspirieren: Die Rosa Funken marschieren zur Rosa Sitzung der Schwulenszene ein. Der Verein „Humba e.V.“ veranstaltet eine Party mit Sambabands und anderen multikulturellen lokalen Musikern.

Auch der Straßenkameval erfährt eine Bereicherung durch die Altema- tivszene. Ein Wintergeist, in hochdeutscher Übersetzung mit Namen Erbsenbär, ist Maskottchen des Vereins Ähzebär und Co, der Karnevals-samstag bei Einbruch der Dunkelheit den Geisterzug durch die Stadt ziehen lässt: Dumpfe Trommelschläge, Fackeln und Gespenstergeheul knüpfen an die ursprünglichen Rituale des Winteraustreibens an. Zum Ende des Festes gegen Mitternacht verbrennt man den Ähzebär.

koeln-karneval

Karneval in Köln

COMEDY AUS KÖLN

Die Stunksitzung erweist sich immer wieder als Sprungbrett für eine Kabarett- oder Comedykarriere. Der Ex-Stunker Jürgen Becker präsentiert etwa im WDR-Femsehen die „Mitternachtsspitzen“. Gaby Köster, einst Präsidentin der Stunksitzung’ ist nur eine von einer ganzen Reihe von Kölner Komödianten, die es sogar bis zur eigenen Fernsehserie schafften.

Köln ist das Epizentrum des seit den 1990er-Jahren anhaltenden Comedybooms, gleich zwei Lachmuskelfestivals locken den Nachwuchs an: Jeweils im Juli wird der Gewinner des Köln Comedy Cups ermittelt. Im Oktober treten Standup-Comedi- ans, Bands und Kabarettisten auf den 120 Veranstaltungen des Internationalen Köln Comedy Festivals auf. Es wird von Stunksitzungsgrabredner Winni Rau organisiert. Höhepunkt dieses Festivals ist die Verleihung des Deutschen Comedy Preises. Die Sieger erobern anschließend üblicherweise die TV-Studios und werden bundesweit bekannt. Dies gelang in den vergangenen Jahren z.B. Rüdiger Hoffmann, Piet Klocke und Atze Schröder. Hella von Sinnen und Wigald Boning begannen ebenfalls in Köln ihre TV-Karriere, desgleichen Tom Gerhard als „Hausmeister Krause“. Etwa zur gleichen Zeit machte auch Dirk Bach einen Karrieresprung vom lokalen Theater in die Film- und TV-Studios.

EAU DE COLOGNE

1794 ließ ein französischer Besatzungsgeneral alle Gebäude durchnummerieren. Das Haus von Wilhelm Mülhens in der Glockengasse bekam die Nummer 4711. Eine Hausnummer, die übrigens heute noch gilt! Betreten Sie ruhig den Laden und erfrischen Sie sich am Kölnisch-Wasser-Brunnen. Das Destillat aus Alkohol und Blütenölen wurde bereits 1709 von Johann Maria Fa- rina in Köln hergestellt. 1792 bekam Wilhelm Mülhens das Geheimrezept von einem Mönch namens Franz Carl Georg Farina als Hochzeitsgeschenk überreicht. Die Essenz galt ursprünglich als Wunderwasser, das gegen Kopfschmerzen, Herzrasen und sogar die Pest helfen sollte. Als Napoleon 1810 eine Offenlegung aller Arzneirezepturen einforderte, konnte Mülhens das Geheimnis allerdings nur wahren, indem er die Mixtur fortan als Duftwasser zu Erfrischungszwecken anbot. In Erinnerung an den Ursprung von Eau de Cologne beginnt das Glockenspiel an der Fassade des Stammhauses in der Glockengasse sein Programm immer mit der Marseillaise.

KÖLSCH-ROCK

Die Stowaways waren Ende der 1960er-Jahre eine der unzähligen Kölner Beatbands mit englischen Texten. 1970 begann sich die Gruppe Bläck Fööss (nackte Füße) zu nennen und bot fortan ihre Songs auf kölsch dar. Mit ihren Rhythmen revolutionierten sie den Karneval, dessen musikalisches Repertoire bis dahin nur aus Schunkelwalzer und Klatschmarsch bestanden hatte. Nach seinem Ausstieg bei den Bläck Fööss gründete Tommy Engel 1992 mit Arno Steffen und Rolf Lammers das Trio LSE. Ihr Motto lautet: „Ruhm kennt keine Gnade“. Die Songs erzählen witzig-schräge Geschichten.

Als kölscher Tom Waits gilt Gerd Köster. Die Band Brings erreichte 2001 mit „Supergeile Zick“ (Zick = Zeit) ihren bisher größten Erfolg. Der Schlagzeuger Christian Blüm hat übrigens einen bekannten Vater: den Minister a.D. Norbert Blüm. Bundesweit bekannt wurde der kölsche Rock jedoch vor allem durch Wolfgang Niedecken und seine Band BAP. Anfang der 1980er-Jahre setzten sie der neuen deutschen Welle in schnörkellosem Rocksound ihr „Verdamp lang her“ entgegen. BAP ist übrigens eine phonetische Variante des rheinischen Pap für Papa. Von der Urformation ist nur noch Wolfgang Niedecken dabei. Die politisch-kritischen Texte sind noch immer höchst aktuell.

MEDIENSTADT KÖLN

Köln hat einen fast so hohen Promifaktor wie die anderen großen Medienstädte Berlin oder München. Die Kölner Kunsthochschule für Medien ist einzigartig in Deutschland, und fast ein Drittel des ARD-Programms kommt aus den WDR-Studios: Die Kölner „Tatort“-Folgen und Wiederholungen der „Schimanski“-Reihe erzielen regelmäßig Spitzenquoten. In Köln wird auch der Seriendauerläufer „Lindenstraße“ produziert, obwohl die Handlung in München spielt. Auch manche Krimiszenen mit Münsteraner Ermittlern werden auf Kölner Straßen gedreht.

RTL hält mit Soaps und Serien dagegen. Vox, Super RTL und Phoenix senden ebenfalls aus der Domstadt. Aus hiesigen Studios erfreuen „Wer wird Millionär?“ und Stefan Raab mit „TV Total” (Pro 7) ihre Fangemeinden. Im Durchschnitt drehen an jedem Wochentag zwei TV-Teams auf Kölner Straßen – freilich nicht immer zur Freude der Anwohner, die dann tagelang auf ihre Parkplätze verzichten müssen.

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